Stephan Horn über die Zukunft des Unternehmens, der IT Branche und sich selbst

Herr Horn, beschreiben Sie doch kurz in eigenen Worten die USER 2000 AG.

Insgesamt kann man sagen, dass wir ein klassisches IT-Systemhaus sind, welches insbesondere auf IT-Infrastruktur spezialisiert ist und dort sehr viel Kompetenz besitzt.

Inhabergeführt, flexibel, locker, offen und auch lustig sind grobe Schlagworte, um sich vielleicht ein wenig unsere interne Struktur vorstellen zu können.

Und natürlich 30 Jahre Erfahrung mit einer inzwischen bunt gemischten Mannschaft an Angestellten.

Vom 20 jährigen Auszubildenden Fachinformatiker, über IT-Systemadministratoren mit einer Altersspanne zwischen 23 bis 60 Jahren, bis hin zu Buchhaltung und Management ist bei uns so ziemlich alles und jeder vertreten.

 

Wie lange sind Sie bei der USER 2000 und erzählen Sie etwas über Ihren Werdegang.

Ich bin nun schon fast 10 Jahre hier. Für diejenigen die mich nicht kennen, mein Vater ist eines der Vorstandsmitglieder und Gründungsmitglied der USER 2000. Somit war die Firma natürlich bereits von klein auf  für mich praktisch das Familienunternehmen.

Meine Ausbildung habe ich in einem anderen, größeren IT-Unternehmen angefangen, um auch mal über den Tellerrand hinausblicken zu können.

Dann habe ich anfangs als IT-Techniker hier gearbeitet, bin dann aber auf eigenen Wunsch in den Vertrieb gewechselt. Dann habe ich ein nebenberufliches Studium für Wirtschaftsinformatik an der FOM Düsseldorf begonnen und erfolgreich abgeschlossen.

 

Wie sehen Sie das Unternehmen in 5 Jahren?

Aktuell ist die Lage bedingt durch Corona natürlich eine andere, als wir es in ruhigeren Zeiten gewohnt waren. Dennoch, so zumindest der Plan, möchte ich das Unternehmen gerne weiterführen, wenn unsere drei Vorstandsmitglieder in ihren wohlverdienten Ruhestand gehen möchten. Dazu gab es in der Vergangenheit Gespräche und werden nach wie vor auch immer wieder weiter geführt.

Damit auch alles gut funktioniert, sind regelmäßge Gespräche und eine Art Zukunftsvision nötig.

Wir möchten das Unternehmen mit seinen Kernkompetenzen so weiterführen, denn IT-Dienstleistungen werden immer gebraucht, insbesondere mit hoher Expertise und Spezialthemen und ist auch nicht umsonst unser Schwerpunkt in den verganenen 30 Jahren.

Darüber hinaus gibt es aber ein paar Dinge, die ich gerne auch in Zukunft bei uns einführen möchte.

Dienstleistungen, Produkte, aber auch interne Abläufe und Strukturen.

Das A und O sollte aber sein, dass wir uns unseren Kunden und Mitarbeitern verpflichtet fühlen und eine Verantwortug haben, an der wir gerne gemeinsam weiter arbeiten.

 

Stichwort Corona und IT, was denken Sie wird sich verändern?

Allgemein kann man sagen, dass in Zukunft eine größere Anzahl an Mitarbeitern in vielen Unternehmen mehr im Home Office arbeiten wird. Allerdings bin ich der Meinung, dass es nicht so viele sind, wie zu Beginn der Krise von vielen Experten vermutet wurde. Es zeichnet sich jetzt bereits ab, dass der Großteil der Angestellten wieder vermehrt in den Büros oder eben vor Ort in Ihren Unternehmen ihre Arbeit verrichten.

Insgesamt ist es eine Chance, die Art wie wir alle arbeiten ein Stück weit zu verändern, auch im Bezug auf Work-/Life-Balance. Jedoch gilt auch hier, man sollte dafür Konzepte entwickeln, damit auf der einen Seite keine Arbeit durch zum Beispiel eingeschränkte Kommunikation liegen bleibt, auf der anderen Seite Mitarbeiter aber nicht zu stark in Ihrer Freizeit eingeschränkt werden, da beim Thema Home Office ja auch Arbeit und Privates ein Stück weit miteinander verschmelzen.

Ansonsten wird unabhängig von Corona die Verzahnung von technologieübergreifenden Kommunikations- und IT-Lösungen immer wichtiger. Hybrid Cloud, umfassende und endgeräteunabhängige Telefonielösungen, voller Datenzugriff von nahezu allen möglichen Endgeräten, aber auch größere Themen wie Industrie 4.0 und Big Data spielen eine immer größere Rolle.

Dazu sind wir als USER 2000 gut aufgestellt, insbesondere in den Bereichen Server, Storage, Cloud, VoIP Telefonie, IT Security und auch im Basisbereich für Automatisierungslösungen.

Und abschließend, was wünschen Sie sich persönlich für die Zukunft?

An allererster Stelle Gesundheit!

Und dann natürlich auch, dass all unsere Kunden und insgesamt die Wirtschaft gut durch die Corona-Krise kommen, man wieder vermehrt auf Synergien setzt und wir als Unternehmen weiter wachsen und den angesprochenen Umschwung schaffen.

Und für die USER 2000 AG selbst habe ich ebenso Wünsche.

Weiterhin daran arbeiten, die Tugenden die wir bereits in der Vergangenheit bestmöglich versucht haben umzusetzen, weiter auszubauen:

Unsere Kunden mit großer Erfahrung und Fachkenntnis, aber auch bestem Gewissen zu beraten.

Welche Architektur oder Umgebung ist für den Kunden die größte Chance, birgt aber die geringsten Risiken, um das jeweilige Kerngeschäft zu verbessern.

Vielfältige Themen der IT, insbesondere der Infrastruktur im Auge zu haben, die Zukunft angehen und immer nach dem Motto "IT for Business" zu arbeiten.

User 2000 AG

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