U2Open · Open Source für Unternehmen

Ihr Open Source IT-Systemhaus für digitale Souveränität

Ihre IT. Ihre Daten. Mehr Handlungsspielraum.

Veränderte Lizenzbedingungen, steigende Kosten für Software-Abonnements und geopolitische Unsicherheiten erschweren langfristige IT-Entscheidungen. Für Unternehmen wird es deshalb wichtiger, ihre Daten und Infrastruktur kontrollieren zu können und bei Veränderungen echte Alternativen zu haben.

Mit U2Open setzen wir auf Open-Source-Technologien und einen klaren Fokus auf deutsche und europäische Datensouveränität. Wir möchten Unternehmen dabei unterstützen, Abhängigkeiten von einzelnen Herstellern zu reduzieren und ihre IT selbstbestimmter weiterzuentwickeln.

Dazu betrachten wir Software, Datenstandorte, Zugriffsrechte und Betriebsmodelle im Zusammenhang. Offene Schnittstellen, nachvollziehbare Verantwortlichkeiten und praktikable Wechselmöglichkeiten schaffen die Grundlage für mehr Entscheidungsfreiheit.

Wirtschaftlichkeit bedeutet für uns, die gesamten Kosten im Blick zu behalten: von Lizenzen und Einführung über Wartung und Support bis zu einem möglichen Anbieterwechsel. So entsteht eine fundierte Grundlage für langfristig tragfähige IT-Entscheidungen.

Mehr Gestaltungsspielraum für Ihre Unternehmens-IT

U2Open ist unser Kompetenzbereich für Open-Source-Infrastruktur und digitale Souveränität. Wir setzen bereits Linux, Proxmox, OPNsense, Aagon, Open-Xchange, Checkmk, Passbolt und Vaultwarden ein. Diese Praxis bildet die Grundlage unserer Auseinandersetzung mit kontrollierbarer, langfristig betreibbarer IT.

Für uns beginnt eine passende IT-Entscheidung bei Ihrem Unternehmen: bei Arbeitsabläufen, vorhandenen Systemen und den Menschen, die täglich damit arbeiten. Vier Ziele stehen dabei im Mittelpunkt:

Daten kontrollierenZugriffe, Speicherorte und Verantwortlichkeiten nachvollziehen können.
Abhängigkeiten reduzierenSchnittstellen, Exportmöglichkeiten und Alternativen früh berücksichtigen.
Betrieb planbar haltenWartung, Updates und Zuständigkeiten in technische Entscheidungen einbeziehen.
Investitionen beurteilenNeben Anschaffung und Lizenzen auch Integration, Schulung und laufenden Betrieb betrachten.

Technologien, mit denen wir arbeiten

Eine Unternehmens-IT besteht aus verbundenen Systemen. Wir setzen in unterschiedlichen Bereichen die folgenden Lösungen ein. Welche davon für Ihre Anforderungen geeignet sind, hängt von Ihrer vorhandenen Umgebung und dem vorgesehenen Betrieb ab.

Linux als Betriebssystem für Server und Arbeitsplätze

Betriebssysteme beeinflussen, wie flexibel sich Anwendungen betreiben, Geräte verwalten und Updates steuern lassen. Linux bietet eine offene Grundlage für Server und Arbeitsplätze – mit unterschiedlichen Distributionen für verschiedene Anforderungen.

Bei U2Open betrachten wir Linux als wichtigen Baustein einer souveränen IT-Strategie. Unternehmen können damit mehr Gestaltungsspielraum bei Betrieb, Anpassung und Wartung gewinnen. Entscheidend sind die Kompatibilität mit vorhandenen Anwendungen und Geräten sowie verlässliche Sicherheitsupdates und klare Supportwege.

Ein Einstieg lässt sich auf einzelne Systeme oder geeignete Arbeitsplätze begrenzen. So können Unternehmen praktische Erfahrungen sammeln und den weiteren Einsatz anhand ihrer tatsächlichen Anforderungen bewerten.

Virtualisierung und Serverinfrastruktur mit Proxmox

Wachsende Serverlandschaften können Ressourcen binden und die Verwaltung erschweren. Virtualisierung ermöglicht es, mehrere Systeme auf gemeinsamer Hardware zu betreiben und zentral zu verwalten.

Wir setzen Proxmox ein. Im Bereich Servervirtualisierung bietet Proxmox VE eine offene Plattform für virtuelle Maschinen und Container. Für Unternehmen sind dabei insbesondere die Struktur der Umgebung, verfügbare Ressourcen und ein passendes Betriebs- und Wiederherstellungskonzept entscheidend.

Firewall, Netzwerk und VPN mit OPNsense

Standorte, mobile Mitarbeitende und interne Anwendungen benötigen geregelte Verbindungen. Zugleich sollten sensible Netzbereiche voneinander getrennt und Zugriffe nachvollziehbar sein.

Wir setzen OPNsense ein. Die offene Firewall- und Routingplattform unterstützt Netzwerkregeln und VPN-Verbindungen. Der Nutzen entsteht durch eine Konfiguration, die zu den tatsächlichen Kommunikationswegen und Schutzanforderungen des Unternehmens passt.

IT- und Clientmanagement mit Aagon

Unterschiedliche Softwarestände und manuelle Installationen erschweren die Verwaltung von Arbeitsplätzen. Zentrales Clientmanagement kann helfen, Geräte und Softwarebestände übersichtlicher zu organisieren.

Für diesen Bereich setzen wir Lösungen von Aagon ein. Welche Möglichkeiten für Inventarisierung, Softwareverteilung und weitere Verwaltungsaufgaben bestehen, richtet sich nach dem eingesetzten Produkt und den verfügbaren Modulen. Aagon ergänzt unseren Technologieschwerpunkt als kommerzielle Lösung.

E-Mail und Zusammenarbeit mit Open-Xchange

E-Mails, Termine und Kontakte müssen im Arbeitsalltag zuverlässig zusammenwirken. Dabei spielen Endgeräte, Berechtigungen und vorhandene Anwendungen eine wichtige Rolle.

Wir setzen Open-Xchange ein. Die OX App Suite verbindet E-Mail, Kalender und Kontakte in einer gemeinsamen Arbeitsumgebung. Bei der Auswahl zählen neben den Funktionen auch Datenübernahme, Schnittstellen und die Einbindung in bestehende Abläufe.

Passwortmanagement mit Passbolt oder Vaultwarden

Geteilte Passwörter in Tabellen oder Nachrichten erschweren die Kontrolle über geschäftliche Zugänge. Passwortmanager unterstützen eine geordnete Ablage und die gezielte gemeinsame Nutzung von Zugangsdaten.

Wir setzen Passbolt und Vaultwarden ein. Für einen konkreten Anwendungsfall sind sie als Alternativen zu bewerten: Passbolt richtet sich besonders auf die Zusammenarbeit mit Zugangsdaten im Team. Vaultwarden ist eine unabhängige, inoffizielle, mit Bitwarden-Clients kompatible Serverimplementierung. Entscheidend sind Berechtigungen, Wiederherstellung und ein verlässlich organisierter Betrieb.

Deutsche und europäische Datensouveränität beginnt bei konkreten Entscheidungen

Wer darf auf Unternehmensdaten zugreifen? Wo werden sie verarbeitet? Und können Sie Anwendungen oder Dienstleister wechseln, ohne den Zugang zu wichtigen Informationen zu verlieren?

Unser Fokus auf deutsche und europäische Datensouveränität setzt bei diesen Fragen an. Europäische Technologien und Anbieter können ein Baustein sein. Zusätzlich zählen der tatsächliche Datenstandort, administrative Zugriffe, eingesetzte Unterauftragnehmer und die vertraglichen Verantwortlichkeiten.

Open Source schafft Möglichkeiten zur Prüfung, Anpassung und eigenen Betriebsentscheidung. Wie viel Kontrolle daraus entsteht, hängt auch von Dokumentation, verfügbaren Kompetenzen und nutzbaren Datenexporten ab.

Eine souveräne IT-Strategie berücksichtigt deshalb sowohl die Software als auch ihren Betrieb. Dazu gehören klare Zuständigkeiten, kontrollierte Zugänge und ein nachvollziehbarer Weg für Veränderungen.

Open Source bewusst auswählen und verlässlich betreiben

Offener Quellcode ermöglicht es, Software zu untersuchen und im Rahmen ihrer Lizenz anzupassen. Offene Schnittstellen und geeignete Datenformate können zusätzliche Handlungsmöglichkeiten schaffen.

Für den Unternehmenseinsatz müssen jedoch weitere Fragen beantwortet werden: Wer installiert Sicherheitsupdates? Welche Version wird unterstützt? Wie werden Daten gesichert? Und wer übernimmt bei einer Störung die Verantwortung?

Wir betrachten Open Source deshalb zusammen mit Wartbarkeit, Integration und betrieblichen Anforderungen. Ergänzende kommerzielle Produkte können sinnvoll sein, wenn ihr Nutzen und ihre Abhängigkeiten transparent sind.

Auch die Wirtschaftlichkeit verdient eine vollständige Betrachtung. Lizenzkosten sind ein Bestandteil; Einführung, Schulung und laufender Betrieb gehören ebenso dazu.

Häufige Fragen zu U2Open und Open Source

Müssen wir unsere bestehende IT vollständig ersetzen?

Nein. Ein möglicher Einstieg ist ein abgegrenzter Bereich, etwa Virtualisierung, Netzwerk oder Passwortmanagement. Schnittstellen und bestehende Anwendungen bestimmen, welche Veränderungen sinnvoll sind.

Kann Open Source mit vorhandener Software zusammenarbeiten?

Das ist häufig möglich. Entscheidend sind die konkreten Schnittstellen, Versionen und Arbeitsabläufe. Insbesondere bei Fachanwendungen sollte die Zusammenarbeit vor einer Umstellung geprüft werden.

Sind alle von U2Open eingesetzten Produkte Open Source?

Unser Schwerpunkt liegt auf Open Source. Ergänzend setzen wir kommerzielle Lösungen wie Aagon ein. Bei Produkten mit mehreren Editionen berücksichtigen wir deren unterschiedliche Lizenz- und Funktionsmodelle.

Liegen unsere Daten automatisch in Deutschland oder der EU?

Der Speicher- und Verarbeitungsort ergibt sich aus dem gewählten Betriebsmodell. Auch Sicherungen, Supportzugriffe und weitere beteiligte Dienste müssen dabei betrachtet werden.

Bedeutet Open Source automatisch DSGVO-Konformität?

Die Lizenz allein entscheidet darüber nicht. Für die Datenschutzbewertung zählen unter anderem Verarbeitung, Konfiguration, Zugriffsrechte, Verträge und organisatorische Maßnahmen.

Welche Informationen helfen bei einer ersten Kontaktaufnahme?

Hilfreich sind Ihr wichtigstes Anliegen, die derzeit eingesetzten Systeme und bekannte Einschränkungen. Beschreiben Sie beispielsweise, wo Verwaltungsaufwand entsteht oder welche Abhängigkeit Sie reduzieren möchten.

Wie viel Kontrolle möchten Sie über Ihre IT gewinnen?

Sie möchten Ihre Infrastruktur weiterentwickeln oder Open-Source-Alternativen einordnen? Schildern Sie uns Ihre Ausgangslage und Ihre Ziele.

Ob Server, Netzwerk, Zusammenarbeit oder Zugangsdaten: Im ersten Austausch klären wir, welches Thema für Ihr Unternehmen im Vordergrund steht und ob U2Open dazu passt.